Business voice:

LENA SCHRUM

Video Interview

Lena Schrum ist Co-Founderin von aware_THEPLATFORM. Zusammen mit ihrer Co-Founderin Kim Fischer hat sie das Nachhaltigkeitslabel gegründet, um Unternehmen ihren Weg in die Nachhaltigkeit zu zeigen. Sie stehen für Wandel und neue Arbeitsweisen. Immer mit dem Anspruch, die Welt und in diesem Fall vor allem Berlins Corporate World, zu einem besseren Ort für uns alle zu machen und die Augen nicht zu verschließen vor den Problemen, die eine fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung mit sich bringt. 

Stelle dich und deine Mission in unter 30 Sekunden vor: 

Ich bin Lena Schrum und Co-Founderin von aware. Vielen Dank, dass ich hier sein darf.

Wir sind eine Nachhaltigkeitsplattform und unsere Mission ist es, Unternehmen sowie Individuen eine Guidance zu geben, sodass sie ihren Weg in die Nachhaltigkeit finden und das alles mit einem sehr positiven Ansatz und ohne erhobenen Zeigefinger.

Welches der beiden Worte „Zusammen“ und „Wachsen“ bedeutet euch mehr und was bedeutet das für euch ganz persönlich?   

Wenn ich mich zwischen den Worten „Zusammen“ und Wachsen entscheiden müsste, dann definitiv „Zusammen“. Gerade als ehemalige Profifußballerin weiß ich, wie wichtig es ist ein funktionierendes Team zu haben: Du kannst ein Team aus brillianten Individuen haben, aber wenn sie auf dem Platz nicht zusammenspielen, dann werden sie kein Spiel gewinnen. Und das Gleiche ist es im Business: Unser Erfolg hängt von unserer kollaborativen Energie ab. Das heißt, wenn wir unsere Fähigkeiten zusammenbringen und an einem gemeinsamen Ziel arbeiten, dann werden wir erfolgreich und dann können wir auch zusammenwachsen.

Wie arbeitet ihr konkret mit Unternehmen zusammen?

Wir arbeiten im Rahmen einer Membership mit Unternehmen zusammen. Das heißt, wir bieten ihnen Guidance in Form von unterschiedlichen Events – von Masterclasses bis hin zu Workshops oder auch unserer großen Konferenz. Das heißt, wir setzen tatsächlich immer wieder die richtigen Impulse für die Unternehmen. Wir schauen was sind deren größten Herausforderungen im Sinne von Nachhaltigkeit und was steht auf deren Agenda ganz oben, um dafür die richtigen Leute und die richtigen Kontakte zusammen zu bringen.

Wie wirkt sich die Coronakrise auf eure Arbeit bezogen aufs Thema der Nachhaltigkeit aus? 

Die ganze Coronakrise hat ja notgedrungen gezeigt, dass remote arbeiten funktioniert. Wir haben die Erkenntnis, dass wir Talente und Experten besser fürs Unternehmen gewinnen können, wenn wir eine flexible Remote-Kultur anbieten. Jedes Individuum hat andere Bedürfnisse, was das Arbeitsumfeld betrifft: Einige arbeiten lieber zuhause, andere arbeiten lieber vom Büro aus, wo sie ihre Strukturen haben. Oder vom Strand, aus den Bergen, wo auch immer. Und dazu gibt es auch noch verschiedene Tagesrhythmen, einige arbeiten lieber früh, andere lieber spät. Du hast die Frühaufsteher und die Nachteulen. Und wir wollen unseren Mitarbeitenden genau diese Flexibilität geben, damit sie sich bestmöglich entfalten können. Deshalb haben wir ein kleineres Office in Berlin, wo alle zusammenkommen können, wie und wann sie wollen – ansonsten ist remote angesagt. Eine reine Remote-Kultur würde ich ablehnen, weil ich finde: Menschen brauchen Menschen. Gerade diese kleinen sozialen Momente sind unfassbar wichtig. Zum Beispiel der kurze Chat am Kaffeeautomaten, der eben diese persönliche Bindung schafft, ist gerade für das Teambuilding unfassbar wichtig. Und aus dem Grund haben wir auch regelmäßig physische Meetings, sofern das coronabedingt möglich ist. Vielleicht haben wir auch mal einen größeren Ausflug, an dem wir gemeinsam in ein Haus fahren und ein paar Tage zusammenarbeiten und dieses Teamgefühl haben.

Berlin gilt ja weltweit als einer der attraktivsten Standorte für Startups. Was macht Berlin für euch zum perfekten Umfeld für eure Arbeit?   

Was ich hochspannend finde an Berlin ist, dass hier die ganze Welt zusammenkommt. Du hast hier so eine tolle Diversität an Menschen, an Kulturen, an Nationalitäten und eben auch an Arbeitsweisen und du wirst eigentlich an jeder Ecke inspiriert und verfällst dieser kreativen Atmosphäre. Genauso gibt es hier auch internationale große Firmen. Tesla kommt jetzt hier her. Hier ist so viel Bewegung, hier passiert so viel in dieser Stadt. Und für uns ist es der perfekte Startpunkt, da unser ganzes belastbares Netzwerk eigentlich in Berlin sitzt.

Was denkt ihr werden in Zukunft die größten Probleme und die größten Chancen bezogen auf Fortschritt und Nachhaltigkeit sein? 

Chancen und Herausforderungen in Bezug auf die Nachhaltigkeit: ich würde sagen eine große Herausforderung, gerade aus Konsumentensicht, ist immer noch der Mangel an Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit. Viele finden das Thema noch sehr komplex und einigen mangelt es auch einfach noch an den notwendigen finanziellen Mitteln. Ich denke, eine wichtige Rolle spielt dabei definitiv die Bildung, so dass diese Thematik von den Schulen in die Familien und darüber hinausgetragen werden kann. Und daher kommt mir die Erkenntnis der großen Zusammenhänge und die Bedeutsamkeit des einzelnen Handelns.

Auf Unternehmensseite ist es daher sehr wichtig, das richtige Mindset mitzubringen. Denn  Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Trend, sondern sollte ein Teil der Unternehmensstrategie sein. Dennoch beobachten wir häufig, dass die richtigen Impulse, Innovationen und manchmal auch Kontakte fehlen – genau da wollen wir eben ansetzen und Unternehmen zur Seite stehen.

Ein großes Thema im Kontext der Nachhaltigkeit ist definitiv das Thema Circular Economy, weil das Konzept der Kreislaufwirtschaft auf jeden Fall das Wirtschaftsmodell der Zukunft ist.

Unternehmen können dabei Werte erhalten, Ressourcen einsparen aber trotzdem auch Gewinne steigern.

Das ganze Thema Circular Economy geht darum, dass Materialien Teil eines Kreislaufs sind und Energien eben aus erneuerbaren Energien entstammen.

Interview führte Svea Fina.

Eine lebenswerte Zukunft für alle braucht Menschen, die diese gemeinsam erschaffen. Die BERLIN DECKS sind ein Ort für diese Zukunft: Ein Ort für Wachstum und Nachhaltigkeit, für Innovationen und Integration, für Wirtschaft und Nachbarschaft.

Business voice:

LENA SCHRUM

Video Interview

Lena Schrum ist Co-Founderin von aware_THEPLATFORM. Zusammen mit ihrer Co-Founderin Kim Fischer hat sie das Nachhaltigkeitslabel gegründet, um Unternehmen ihren Weg in die Nachhaltigkeit zu zeigen. Sie stehen für Wandel und neue Arbeitsweisen. Immer mit dem Anspruch, die Welt und in diesem Fall vor allem Berlins Corporate World, zu einem besseren Ort für uns alle zu machen und die Augen nicht zu verschließen vor den Problemen, die eine fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung mit sich bringt. 

Stelle dich und deine Mission in unter 30 Sekunden vor: 

Ich bin Lena Schrum und Co-Founderin von aware. Vielen Dank, dass ich hier sein darf.

Wir sind eine Nachhaltigkeitsplattform und unsere Mission ist es, Unternehmen sowie Individuen eine Guidance zu geben, sodass sie ihren Weg in die Nachhaltigkeit finden und das alles mit einem sehr positiven Ansatz und ohne erhobenen Zeigefinger.

Welches der beiden Worte „Zusammen“ und „Wachsen“ bedeutet euch mehr und was bedeutet das für euch ganz persönlich?   

Wenn ich mich zwischen den Worten „Zusammen“ und Wachsen entscheiden müsste, dann definitiv „Zusammen“. Gerade als ehemalige Profifußballerin weiß ich, wie wichtig es ist ein funktionierendes Team zu haben: Du kannst ein Team aus brillianten Individuen haben, aber wenn sie auf dem Platz nicht zusammenspielen, dann werden sie kein Spiel gewinnen. Und das Gleiche ist es im Business: Unser Erfolg hängt von unserer kollaborativen Energie ab. Das heißt, wenn wir unsere Fähigkeiten zusammenbringen und an einem gemeinsamen Ziel arbeiten, dann werden wir erfolgreich und dann können wir auch zusammenwachsen.

Wie arbeitet ihr konkret mit Unternehmen zusammen?

Wir arbeiten im Rahmen einer Membership mit Unternehmen zusammen. Das heißt, wir bieten ihnen Guidance in Form von unterschiedlichen Events – von Masterclasses bis hin zu Workshops oder auch unserer großen Konferenz. Das heißt, wir setzen tatsächlich immer wieder die richtigen Impulse für die Unternehmen. Wir schauen was sind deren größten Herausforderungen im Sinne von Nachhaltigkeit und was steht auf deren Agenda ganz oben, um dafür die richtigen Leute und die richtigen Kontakte zusammen zu bringen.

Wie wirkt sich die Coronakrise auf eure Arbeit bezogen aufs Thema der Nachhaltigkeit aus? 

Die ganze Coronakrise hat ja notgedrungen gezeigt, dass remote arbeiten funktioniert. Wir haben die Erkenntnis, dass wir Talente und Experten besser fürs Unternehmen gewinnen können, wenn wir eine flexible Remote-Kultur anbieten. Jedes Individuum hat andere Bedürfnisse, was das Arbeitsumfeld betrifft: Einige arbeiten lieber zuhause, andere arbeiten lieber vom Büro aus, wo sie ihre Strukturen haben. Oder vom Strand, aus den Bergen, wo auch immer. Und dazu gibt es auch noch verschiedene Tagesrhythmen, einige arbeiten lieber früh, andere lieber spät. Du hast die Frühaufsteher und die Nachteulen. Und wir wollen unseren Mitarbeitenden genau diese Flexibilität geben, damit sie sich bestmöglich entfalten können. Deshalb haben wir ein kleineres Office in Berlin, wo alle zusammenkommen können, wie und wann sie wollen – ansonsten ist remote angesagt. Eine reine Remote-Kultur würde ich ablehnen, weil ich finde: Menschen brauchen Menschen. Gerade diese kleinen sozialen Momente sind unfassbar wichtig. Zum Beispiel der kurze Chat am Kaffeeautomaten, der eben diese persönliche Bindung schafft, ist gerade für das Teambuilding unfassbar wichtig. Und aus dem Grund haben wir auch regelmäßig physische Meetings, sofern das coronabedingt möglich ist. Vielleicht haben wir auch mal einen größeren Ausflug, an dem wir gemeinsam in ein Haus fahren und ein paar Tage zusammenarbeiten und dieses Teamgefühl haben.

Berlin gilt ja weltweit als einer der attraktivsten Standorte für Startups. Was macht Berlin für euch zum perfekten Umfeld für eure Arbeit?   

Was ich hochspannend finde an Berlin ist, dass hier die ganze Welt zusammenkommt. Du hast hier so eine tolle Diversität an Menschen, an Kulturen, an Nationalitäten und eben auch an Arbeitsweisen und du wirst eigentlich an jeder Ecke inspiriert und verfällst dieser kreativen Atmosphäre. Genauso gibt es hier auch internationale große Firmen. Tesla kommt jetzt hier her. Hier ist so viel Bewegung, hier passiert so viel in dieser Stadt. Und für uns ist es der perfekte Startpunkt, da unser ganzes belastbares Netzwerk eigentlich in Berlin sitzt.

Was denkt ihr werden in Zukunft die größten Probleme und die größten Chancen bezogen auf Fortschritt und Nachhaltigkeit sein? 

Chancen und Herausforderungen in Bezug auf die Nachhaltigkeit: ich würde sagen eine große Herausforderung, gerade aus Konsumentensicht, ist immer noch der Mangel an Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit. Viele finden das Thema noch sehr komplex und einigen mangelt es auch einfach noch an den notwendigen finanziellen Mitteln. Ich denke, eine wichtige Rolle spielt dabei definitiv die Bildung, so dass diese Thematik von den Schulen in die Familien und darüber hinausgetragen werden kann. Und daher kommt mir die Erkenntnis der großen Zusammenhänge und die Bedeutsamkeit des einzelnen Handelns.

Auf Unternehmensseite ist es daher sehr wichtig, das richtige Mindset mitzubringen. Denn  Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Trend, sondern sollte ein Teil der Unternehmensstrategie sein. Dennoch beobachten wir häufig, dass die richtigen Impulse, Innovationen und manchmal auch Kontakte fehlen – genau da wollen wir eben ansetzen und Unternehmen zur Seite stehen.

Ein großes Thema im Kontext der Nachhaltigkeit ist definitiv das Thema Circular Economy, weil das Konzept der Kreislaufwirtschaft auf jeden Fall das Wirtschaftsmodell der Zukunft ist.

Unternehmen können dabei Werte erhalten, Ressourcen einsparen aber trotzdem auch Gewinne steigern.

Das ganze Thema Circular Economy geht darum, dass Materialien Teil eines Kreislaufs sind und Energien eben aus erneuerbaren Energien entstammen.

Interview führte Svea Fina.

Eine lebenswerte Zukunft für alle braucht Menschen, die diese gemeinsam erschaffen. Die BERLIN DECKS sind ein Ort für diese Zukunft: Ein Ort für Wachstum und Nachhaltigkeit, für Innovationen und Integration, für Wirtschaft und Nachbarschaft.