Artist voice:

STEFAN DAMNIG

Video Interview

Stefan Damnig ist ein multimedialer Künstler, Designer und Creative Director aus Halle. Das Multitalent lässt am liebsten seiner Kreativität freien Lauf und so hat er schon auf zahlreichen Festivals das Stagedesign entworfen, kennt sich aber auch mit Bildsprache und Virtual Reality Realisierungen aus. Für BERLIN DECKS kreiert er einen Skybeam, der ab dem 14. März 2021 den Berliner Himmel erstrahlen lassen wird.

Stelle dich und deine Mission in unter 30 Sekunden vor: 

Hi, ich bin Stefan, ich arbeite als Creative Director, Multimediadesigner und Lichtdesigner in unterschiedlichsten Bereichen. Ich arbeite viel für große Kunden aber setze auch freie, kreative Projekte, die meinem Herzen entspringen, um. Diese stammen aus unterschiedlichsten Feldern: Von Fotografie über Lichtdesign bis Stage Design, Multimedia und Virtual Reality.

 

Ich finde das Wort Mission schwierig, weil ich gar nicht das Gefühl habe, dass ich mich in einer Mission befinde, sondern eher meiner Kreativität nachgehe und die Projekte realisiere, die mir Spaß machen.

Welches der beiden Worte „Zusammen“ und „Wachsen“ bedeutet dir mehr und was bedeutet das für dich ganz persönlich? 

Ich glaube, wenn ich rückblickend auf meine Projekte schaue, die ich realisiert habe, ging das am Anfang immer alleine. Ich bin ein Einzelkämpfer und habe während des Studiums immer meine eigenen Projekte verfolgt. Die Projekte wurden dann mit der Zeit immer größer. Ich habe angefangen für große Industriekunden zu arbeiten, auch mit ganz anderen Budgets und dementsprechend wuchsen natürlich auch die Projektvolumen. Die kann man jedoch alleine irgendwann nicht mehr stemmen und deswegen geht wachsen in diesem Sinne eigentlich nur zusammen, da man alleine nur bis zu einem bestimmten Punkt kommt, das habe ich bei mir ganz klar gemerkt.

Wenn man aber den nächsten Schritt gehen will, dann geht das nur zusammen mit Unterstützung von anderen Kreativen in meinem Fall zum Beispiel.

Die BERLIN DECKS werden Künstler wie dich mit Unternehmen und Nachbarn in Berlin ins Gespräch bringen. Wie profitiert deine Arbeit von einem solchen Austausch? 

Ich glaube, meine Arbeit und generell die Arbeit aller Künstler profitiert immer von einem Austausch und dem Gesehen Werden. Das ist der Hintergrund von Künstlern, dass man Projekte realisiert, die veröffentlicht werden und dann entsteht ein Austausch – eine Kommunikation drum herum.

Insofern ist ein Austausch generell immer wichtig und gerade jetzt in diesem Projekt. Denn es gibt einem die Gelegenheit, mit unterschiedlichen Branchen genau diesen Austausch zu erfahren und seine eigenen Projekte nach vorne oder auch in andere Richtungen zu bringen.

Deine Arbeit strahlt mit Ökostrom in den Berliner Nachthimmel – welchen Einfluss hat der Nachhaltigkeitsaspekt für einen Gestalter wie dich?

Nachhaltigkeit ist natürlich ein immer präsenter werdendes Thema und beschäftigt auch mich sowohl in meinem Privatleben, als auch in meiner Arbeit als Designer.

Ich arbeite neben meinen künstlerischen Projekten auch als Designer für Unternehmen, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen. In diesem Feld ist es einfacher auch etwas zu bewegen aber in meinen anderen Projekten, zum Beispiel einem Stagedesign für ein Festival, ist es schwierig, den Nachhaltigkeitsaspekt miteinfließen zu lassen, weil die Gegebenheiten dafür nicht wirklich da sind.

Deshalb ist es hier umso schöner, selbst wenn man so eine große Lichtinstallation plant, diese mit Ökostrom zu betreiben und den Nachhaltigkeitsaspekt mit einfließen zu lassen.

Berlin gilt ja weltweit als einer der attraktivsten Standorte für KünstlerInnen. Was macht Berlin für dich zum perfekten Umfeld für deine Arbeit? 

Ich glaube, das ist die Freiheit die Berlin mit sich bringt. Ich kann hier sein wer ich will. Ich kann hier auf Ebenen arbeiten, auf denen ich arbeiten möchte. Ich kann meine Kunst zur Schau stellen und habe dafür ein super breites Publikum. Ich habe alles vor Ort was ich brauche, sei es ein Netzwerk an Produzenten mit denen ich arbeiten kann, Companies mit denen ich zusammenarbeiten will oder viele freie Kreative, mit denen man Projekte zusammen realisiert. Das ist natürlich ein super Mehrwert, nicht nur für meine Arbeit, sondern für alle KünstlerInnen und in Berlin lebenden Leute.

Von KünstlerInnen lernen heißt Kreativität lernen. Was bedeutet Kreativität für dich? 

Schwer zu sagen. Ich glaube, man kann nur wirklich kreativ sein, wenn man den Kopf frei hat. Wenn man sich auf die Sache fokussieren kann, an der man arbeitet. Dazu muss man in sich ruhen und sollte den Kopf nicht voll haben oder sich mit anderen Sachen beschäftigen. Wenn man zum Beispiel eine Videoproduktion plant, muss man sich zunächst damit beschäftigen, dass man eine Räumlichkeit braucht.

Das sind oft kleine Hürden, die ein Projekt schwer zu realisieren machen. Hier ist der Raum dafür gegeben und diese kleinen Hürden werden von Anfang an genommen. Man kann sich in dem Space hier frei bewegen und das ist natürlich ein super Mehrwert für KünstlerInnen.

Das Interview führte Alice Müller.

Eine lebenswerte Zukunft für alle braucht Menschen, die diese gemeinsam erschaffen. Die BERLIN DECKS sind ein Ort für diese Zukunft: Ein Ort für Wachstum und Nachhaltigkeit, für Innovationen und Integration, für Wirtschaft und Nachbarschaft.

Artist voice:

STEFAN DAMNIG

Video Interview

Stefan Damnig ist ein multimedialer Künstler, Designer und Creative Director aus Halle. Das Multitalent lässt am liebsten seiner Kreativität freien Lauf und so hat er schon auf zahlreichen Festivals das Stagedesign entworfen, kennt sich aber auch mit Bildsprache und Virtual Reality Realisierungen aus. Für BERLIN DECKS kreiert er einen Skybeam, der ab dem 14. März 2021 den Berliner Himmel erstrahlen lassen wird.

Stelle dich und deine Mission in unter 30 Sekunden vor: 

Hi, ich bin Stefan, ich arbeite als Creative Director, Multimediadesigner und Lichtdesigner in unterschiedlichsten Bereichen. Ich arbeite viel für große Kunden aber setze auch freie, kreative Projekte, die meinem Herzen entspringen, um. Diese stammen aus unterschiedlichsten Feldern: Von Fotografie über Lichtdesign bis Stage Design, Multimedia und Virtual Reality.

 

Ich finde das Wort Mission schwierig, weil ich gar nicht das Gefühl habe, dass ich mich in einer Mission befinde, sondern eher meiner Kreativität nachgehe und die Projekte realisiere, die mir Spaß machen.

Welches der beiden Worte „Zusammen“ und „Wachsen“ bedeutet dir mehr und was bedeutet das für dich ganz persönlich? 

Ich glaube, wenn ich rückblickend auf meine Projekte schaue, die ich realisiert habe, ging das am Anfang immer alleine. Ich bin ein Einzelkämpfer und habe während des Studiums immer meine eigenen Projekte verfolgt. Die Projekte wurden dann mit der Zeit immer größer. Ich habe angefangen für große Industriekunden zu arbeiten, auch mit ganz anderen Budgets und dementsprechend wuchsen natürlich auch die Projektvolumen. Die kann man jedoch alleine irgendwann nicht mehr stemmen und deswegen geht wachsen in diesem Sinne eigentlich nur zusammen, da man alleine nur bis zu einem bestimmten Punkt kommt, das habe ich bei mir ganz klar gemerkt.

Wenn man aber den nächsten Schritt gehen will, dann geht das nur zusammen mit Unterstützung von anderen Kreativen in meinem Fall zum Beispiel.

Die BERLIN DECKS werden Künstler wie dich mit Unternehmen und Nachbarn in Berlin ins Gespräch bringen. Wie profitiert deine Arbeit von einem solchen Austausch? 

Ich glaube, meine Arbeit und generell die Arbeit aller Künstler profitiert immer von einem Austausch und dem Gesehen Werden. Das ist der Hintergrund von Künstlern, dass man Projekte realisiert, die veröffentlicht werden und dann entsteht ein Austausch – eine Kommunikation drum herum.

Insofern ist ein Austausch generell immer wichtig und gerade jetzt in diesem Projekt. Denn es gibt einem die Gelegenheit, mit unterschiedlichen Branchen genau diesen Austausch zu erfahren und seine eigenen Projekte nach vorne oder auch in andere Richtungen zu bringen.

Deine Arbeit strahlt mit Ökostrom in den Berliner Nachthimmel – welchen Einfluss hat der Nachhaltigkeitsaspekt für einen Gestalter wie dich?

Nachhaltigkeit ist natürlich ein immer präsenter werdendes Thema und beschäftigt auch mich sowohl in meinem Privatleben, als auch in meiner Arbeit als Designer.

Ich arbeite neben meinen künstlerischen Projekten auch als Designer für Unternehmen, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen. In diesem Feld ist es einfacher auch etwas zu bewegen aber in meinen anderen Projekten, zum Beispiel einem Stagedesign für ein Festival, ist es schwierig, den Nachhaltigkeitsaspekt miteinfließen zu lassen, weil die Gegebenheiten dafür nicht wirklich da sind.

Deshalb ist es hier umso schöner, selbst wenn man so eine große Lichtinstallation plant, diese mit Ökostrom zu betreiben und den Nachhaltigkeitsaspekt mit einfließen zu lassen.

Berlin gilt ja weltweit als einer der attraktivsten Standorte für KünstlerInnen. Was macht Berlin für dich zum perfekten Umfeld für deine Arbeit? 

Ich glaube, das ist die Freiheit die Berlin mit sich bringt. Ich kann hier sein wer ich will. Ich kann hier auf Ebenen arbeiten, auf denen ich arbeiten möchte. Ich kann meine Kunst zur Schau stellen und habe dafür ein super breites Publikum. Ich habe alles vor Ort was ich brauche, sei es ein Netzwerk an Produzenten mit denen ich arbeiten kann, Companies mit denen ich zusammenarbeiten will oder viele freie Kreative, mit denen man Projekte zusammen realisiert. Das ist natürlich ein super Mehrwert, nicht nur für meine Arbeit, sondern für alle KünstlerInnen und in Berlin lebenden Leute.

Von KünstlerInnen lernen heißt Kreativität lernen. Was bedeutet Kreativität für dich? 

Schwer zu sagen. Ich glaube, man kann nur wirklich kreativ sein, wenn man den Kopf frei hat. Wenn man sich auf die Sache fokussieren kann, an der man arbeitet. Dazu muss man in sich ruhen und sollte den Kopf nicht voll haben oder sich mit anderen Sachen beschäftigen. Wenn man zum Beispiel eine Videoproduktion plant, muss man sich zunächst damit beschäftigen, dass man eine Räumlichkeit braucht.

Das sind oft kleine Hürden, die ein Projekt schwer zu realisieren machen. Hier ist der Raum dafür gegeben und diese kleinen Hürden werden von Anfang an genommen. Man kann sich in dem Space hier frei bewegen und das ist natürlich ein super Mehrwert für KünstlerInnen.

Das Interview führte Alice Müller.

Eine lebenswerte Zukunft für alle braucht Menschen, die diese gemeinsam erschaffen. Die BERLIN DECKS sind ein Ort für diese Zukunft: Ein Ort für Wachstum und Nachhaltigkeit, für Innovationen und Integration, für Wirtschaft und Nachbarschaft.