Project voice:

TONY PAUMER

Video Interview

Tony Paumer ist seit 2011 bei der BEOS AG und hat als Projektleiter der BERLIN DECKS alle Hände voll zu tun, denn er kümmert sich um die Planung und Umsetzung des gesamten Umbaus. Er managed die Mieterprofile, die Eingliederung in die Umgebung und alle Projekte, die auf dem zukunftsträchtigen Campus stattfinden werden. Wie er zu diesem Projekt kam und was es für ihn bedeutet, in Berlin solch einen innovativen Campus zu gründen, erzählt er uns im Interview.

Stellen Sie sich und Ihre Mission in unter 30 Sekunden vor: 

Meine Vision der BERLIN DECKS ist es, einen Ort zu schaffen, an dem wir uns wohlfühlen und zusammenarbeiten können. Ein lebendiges Stadtquartier, was für alle gut ist: die Umwelt und das Miteinander. Eines, das uns alle zusammenwachsen lässt.

Welches der beiden Worte „Zusammen“ und „Wachsen“ bedeutet Ihnen mehr und was bedeutet das für Sie ganz persönlich?

Ich würde zwischen „Zusammen“ und „Wachsen“ gar nicht priorisieren wollen. Man merkt an der aktuellen Zeit wie wichtig ein „Zusammen“ ist und dass man nur gemeinsam gewisse Ziele erreichen kann und, dass Egoismus einfach nicht funktioniert. Aber auch „Wachsen“ hat eine essentielle Daseinsberechtigung. Denn es ist nur menschlich, wachsen zu wollen und sich weiterzuentwickeln. Viele herausfordernde Probleme (z.B. Thema Klimaschutz) können wir nur lösen, wenn wir zusammenwachsen und neue Ideen entwickeln.

Mit dem Ansatz Alleine und der Aussage „Ich will mich nicht ändern“ werden wir es nicht lösen –  deswegen müssen wir gemeinsam „Zusammenwachsen“.

Wie können die BERLIN DECKS zu diesem Ansatz beitragen ?

Gerade als Projektleiter muss man sich hier bewusst sein, welche Verantwortung man trägt. Alle Immobilien sind ein Stück weit für die Ewigkeit gebaut oder zumindest für mehrere Generationen. Auf diese Weise kann man auch einen Beitrag zum Klima leisten. Wir prägen schließlich die Räume in denen wir leben. Daraus ist unsere Vision entstanden einen Ort zu schaffen, an dem wir zusammenwachsen und gemeinsam einen Mehrwert für die Umwelt generieren können.

Nachhaltigkeit ist einer der wichtigsten Treiber des Projekts – was bedeutet das für die BERLIN DECKS über eine ökologisch nachhaltige Bauweise hinaus?

Ich finde, die BERLIN DECKS versuchen eine Reihe an Nachhaltigkeitsthemen aufzugreifen: Klar ist es zum einen das Thema ökologische Nachhaltigkeit beim Thema Bauen: Wir bauen mit Holzhybridbauweise, wir sparen im Zement ein und haben eine Keramikfassade, die sehr langlebig ist.

Aber auch nachhaltig im Sinne des Miteinander und Arbeitsklimas, dass wir Flächen schaffen, auf denen man sich wohl fühlt und Räume, deren Akustik und Klima gut ist für die Menschen, die dort arbeiten.

Aber auch nachhaltig im Sinne von langfristig: Wir bauen jetzt eine Immobilie, die im optimalen Fall 100 Jahre steht. Daher wollen wir auch im Flächenkonzept versuchen soweit zu denken, dass wir auch auf zukünftige Ansprüche reagieren können. Früher gab es Werkstätten, die jetzt Loftbüros sind und diese können auch anders genutzt werden.

Zu guter Letzt haben wir natürlich auch die ökonomische Nachhaltigkeit bedacht: Nämlich, zu zeigen, dass das was wir hier bauen auch funktioniert. Dass es nicht „in Schönheit sterben“ wird, sondern ein ambitioniertes Projekt ist, welches sich rechnet und den Mehrwert aufweist, dass wir alle von einem nachhaltigen Produkt profitieren können: So, dass wir hier leben können und die Umwelt dabei nicht zu Schaden kommt.

Welchen Stellenwert hat das Projekt für den Standort Berlin? Wie nimmt es eine Position ein, die es vorher noch nicht gab?

Grundsätzlich ist sicher, dass jedes Projekt, das man in Berlin entwickelt, immer einen hohen Wert für die Stadt und die Umgebung hat.

Die BERLIN DECKS sind dabei besonders bemerkenswert, da wir der Stadt ein ehemaliges Industrieareal zurückgeben, welches jahrhundertelang industriell genutzt wurde und für Besucher verschlossen war. Es war lange nicht möglich diesen Ort zu betreten, aber wir öffnen ihn wieder für die Stadt – auch für innerstädtische Industrie und um Produktionen wieder anzusiedeln. So können wir zeigen, dass solche Nutzungsmixe sich auch in Berlin vertragen. Wir schaffen einen Mehrwert, weil wir einen Ort zurückgeben bzw. für die Stadt öffnen, an dem man sieht, dass auch ein neues Quartier in einer vielleicht bisher unbekannten Lage entstehen kann und Berlin so ein lebendiges neues Stück gemischt aus Büro, Produktion, Kita und Gastronomie dazu gewinnt.

Du hast ja deine Karriere schon früh bei der BEOS begonnen. Wie hast du dich persönlich in deiner Laufbahn entwickelt und wie kam es dazu, dass du das zukunftsträchtige Projekt BERLIN DECKS übernommen hast?

Ich bin mit der BEOS seit 2011 verbunden, habe klassisch als Praktikant angefangen und bin dann mit Station in Köln in Berlin gelandet. Ich habe deshalb seit einigen Jahren das große Glück, wofür ich wirklich sehr dankbar bin, mit vielen tollen Menschen bei der BEOS und der Swiss Life lernen zu können und ein Stück weit auch zu experimentieren. In diesem Prozess erkenne ich, welche Flächen gesucht werden und was Menschen brauchen, um sich wohlzufühlen. Als ich nach Berlin gekommen bin, war ich im Investment tätig und das Produkt wurde uns angeboten. Das war ein Industrieareal, was auch noch dementsprechend genutzt wurde: Es sind hier täglich LKWs rumgefahren, haben Stahl verladen und es war eine roughe Industrieimmobilie, für die wir uns gemeinsam mit vielen Partnern und Wegbegleitern das Konzept der BERLIN DECKS überlegt haben.

Wir haben uns gefragt: Was haben wir auf dem Weg kennen gelernt, was auch funktioniert? Was glauben wir, was ein Quartier braucht? Was denken wir, was Menschen gern haben und wo sich das auch langfristig hin entwickeln wird? Und aus den Antworten auf die Fragen haben wir dann das Konzept der BERLIN DECKS entwickelt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, viel Gemeinschaftsfläche, Grünfläche wie Urban Gardening, aber auch einen Innenhof, wo man sich austauschen kann, zu schaffen. Gerade aktuell in der Zeit der Coronapandemie, werden noch viele Menschen sich fragen: Wie wollen wir eigentlich arbeiten?

Ich bin überzeugt davon, dass wir viele Räume hier schaffen können, wo man sich auch informell austauschen kann. Man kann kreativ sein.

Wir mussten leider während der Bauphase 4 Bäume fällen, planen aber 50 neue Bäume zu pflanzen. Es wird wirklich auch viel grüner hier und ich muss es als Projektleiter zwar sagen, aber mit der Wasserlage würde ich natürlich selber auch sehr gerne hier mein Büro haben.

Ihr bietet Möglichkeiten für ganz viele verschiedenen Mieterprofile. War das auch dein persönlicher Wunsch, dass hier so ein heterogenes, inspirierendes Umfeld für alle entsteht?

Total. Die BERLIN DECKS wurden von dem Berliner-Hinterhofkiez-Gedanken geprägt, weil wir sehen, dass wir durch die Zentralität und das Thema Industriegebiet die Möglichkeit haben, Nutzungen zusammenzuführen, die auch früher schon gab.

Früher war es ja ganz natürlich, dass man im Erdgeschoss eine Werkstatt mit Produktion und oben Wohnungen hatte. Jetzt kann man hier zwar nicht Wohnen, aber Wohnen gibt es ja direkt in der angrenzenden Nachbarschaft.

Natürlich ist der persönliche Wunsch, dass es ein sehr bunter Campus wird mit unterschiedlichsten Nutzungen und wenn man sich austauscht, auch neue Themen entstehen.

Was es letztendlich wird, müssen wir schauen, aber der Wunsch ist, dass es ein sehr buntes Quartier wird, in dem wir auch Flächen vorsehen für Kitas, für die Gastronomie aber auch für kleine Handwerkerhöfe. Das Quartier soll auch abends noch leben, allein auch durch die Innenstadtnähe und die unterschiedlichsten Wertigkeiten bei einer Produktionswertschöpfung. Es sollen sowohl die Mieter vom High End Büro als auch von der Malerwerkstatt ein Zuhause finden, sich wohlfühlen und damit das Miteinander stärken.

Das Interview führte Svea Fina.

Eine lebenswerte Zukunft für alle braucht Menschen, die diese gemeinsam erschaffen. Die BERLIN DECKS sind ein Ort für diese Zukunft: Ein Ort für Wachstum und Nachhaltigkeit, für Innovationen und Integration, für Wirtschaft und Nachbarschaft.

Project voice:

TONY PAUMER

Video Interview

Tony Paumer ist seit 2011 bei der BEOS AG und hat als Projektleiter der BERLIN DECKS alle Hände voll zu tun. Er kümmert sich sowohl um die Planung und Umsetzung des gesamten Umbaus, die Mieterprofile als auch um die Eingliederung in die Umgebung und alle Projekte, die auf dem zukunftsträchtigen Campus stattfinden werden. Er erzählt uns, wie er zu diesem Projekt kam und was es für ihn bedeutet in Berlin einen innovativen Campus zu gründen.

Stellen Sie sich und Ihre Mission in unter 30 Sekunden vor: 

Meine Vision des BERLIN DECKS ist es, einen Ort zu schaffen, an dem wir uns wohlfühlen und zusammenarbeiten können. Ein lebendiges Stadtquartier was für alle gut ist: die Umwelt und das Miteinander. Eines, dass uns alle zusammenwachsen lässt.

Welches der beiden Worte „Zusammen“ und „Wachsen“ bedeutet Ihnen mehr und was bedeutet das für Sie ganz persönlich?

Ich würde zwischen „Zusammen“ und „Wachsen“ gar nicht priorisieren wollen. Man merkt an der aktuellen Zeit wie wichtig ein „Zusammen“ ist und dass man nur gemeinsam gewisse Ziele erreichen kann und Egoismus einfach nicht funktioniert. Aber auch „Wachsen“ hat eine essentielle Daseinsberechtigung. Denn es ist nur menschlich wachsen zu wollen und sich weiterzuentwickeln. Viele herausfordernde Probleme (z.B. Thema Klimaschutz) können wir nur lösen, wenn wir zusammenwachsen und neue Ideen entwickeln.

Mit dem Ansatz allein und der Aussage „ich will mich nicht ändern“ werden wir es nicht lösen –  deswegen müssen wir gemeinsam „Zusammenwachsen“.

Wie kann das BERLIN DECKS zu diesem Ansatz beitragen ?

Gerade als Projektleiter muss man sich hier bewusst sein, welche Verantwortung man trägt. Alle Immobilien sind ein Stück weit für die Ewigkeit gebaut oder zumindest für mehrere Generationen. Auf diese Weise kann man auch einen Beitrag zum Klima leisten. Wir prägen schließlich die Räume in denen wir leben. Daraus ist unsere Vision entstanden einen Ort zu schaffen, an dem wir zusammenwachsen und gemeinsam einen Mehrwert für die Umwelt generieren können.

Nachhaltigkeit ist einer der wichtigsten Treiber des Projekts – was bedeutet das für BERLIN DECKS über eine ökologisch nachhaltige Bauweise hinaus?

Ich finde, BERLIN DECKS versucht eine Reihe an Nachhaltigkeitsthemen aufzugreifen: Klar ist es zum einen das Thema ökologische Nachhaltigkeit beim Thema Bauen: Wir bauen mit Holzhybridbauweise, wir sparen im Zement ein und haben eine Keramikfassade, die sehr langlebig ist.

Aber auch nachhaltig im Sinne des Miteinander und Arbeitsklimas, dass wir Flächen schaffen, auf denen man sich wohl fühlt und Räume, deren Akustik und Klima gut ist für die Menschen die dort arbeiten.

Aber auch nachhaltig im Sinne von langfristig: Wir bauen jetzt eine Immobilie, die im optimalen Fall 100 Jahre steht. Daher wollen wir auch im Flächenkonzept versuchen soweit zu denken, dass wir auch auf zukünftige Ansprüche reagieren können. Früher gab es Werkstätten, die jetzt Loftbüros sind und diese können auch anders genutzt werden.

Zu guter Letzt haben wir natürlich auch die ökonomische Nachhaltigkeit bedacht: Nämlich zu zeigen, dass das was wir hier bauen auch funktioniert. Dass es nicht „in Schönheit sterben“ wird, sondern ein ambitioniertes Projekt ist, welches sich rechnet und den Mehrwert aufweist, dass wir alle von einem nachhaltigen Produkt profitieren können: So, dass wir hier leben und die Umwelt dabei nicht zu Schaden kommt.

Welchen Stellenwert hat das Projekt für den Standort Berlin? Wie nimmt es eine Position ein, die es vorher noch nicht gab?

Grundsätzlich ist es sicher, dass jedes Projekt, das man in Berlin entwickelt, immer einen hohen Wert für die Stadt und die Umgebung hat.

Das BERLIN DECKS ist dabei besonders bemerkenswert, da wir ein ehemaliges Industrieareal, welches jahrhundertelang industriell genutzt wurde und für Besucher verschlossen war, der Stadt zurückgeben. Es war lange nicht möglich diesen Ort zu betreten, aber wir öffnen ihn wieder für die Stadt – auch für innerstädtische Industrie und um Produktionen wieder anzusiedeln. So können wir zeigen: solche Nutzungsmixe vertragen sich auch in Berlin. Wir schaffen einen Mehrwert, weil wir einen Ort zurückgeben bzw. für die Stadt öffnen, an dem man sieht, dass auch ein neues Quartier in einer vielleicht bisher unbekannten Lage entstehen kann und Berlin so ein lebendiges neues Stück gemischt aus Büro, Produktion, Kita und Gastronomie dazu gewinnt.

Du hast ja deine Karriere schon früh bei der BEOS begonnen. Wie hast du dich persönlich in deiner Laufbahn entwickelt und wie kam es dazu, dass du das zukunftsträchtige Projekt BERLIN DECKS übernommen hast?

Ich bin mit der BEOS seit 2011 verbunden, habe klassisch als Praktikant angefangen und bin dann mit Station in Köln in Berlin gelandet. Ich habe deshalb seit einigen Jahren das große Glück, wofür ich wirklich sehr dankbar bin, mit vielen tollen Menschen bei der BEOS und der Swiss Life lernen zu können und ein Stück weit auch zu experimentieren. In diesem Prozess erkenne ich, welche Flächen gesucht werden und was Menschen brauchen, um sich wohlzufühlen. Als ich nach Berlin gekommen bin, war ich im Investment tätig und das Produkt wurde uns angeboten. Das war ein Industrieareal, was auch noch dementsprechend genutzt wurde: Es sind hier täglich LKWs rumgefahren, haben Stahl verladen und es war eine roughe Industrieimmobilie, für die wir uns gemeinsam mit vielen Partnern und Wegbegleitern das Konzept des BERLIN DECKS überlegt haben.

Wir haben uns gefragt: Was haben wir auf dem Weg kennen gelernt, was auch funktioniert? Was glauben wir, was ein Quartier braucht? Was denken wir, was Menschen gernhaben und wo sich das auch langfristig hin entwickeln wird? Und aus den Antworten auf die Fragen haben wir dann das BERLIN DECKS entwickelt. Wir haben uns es zum Ziel gesetzt: Wir wollen viel Gemeinschaftsfläche, Grünfläche wie Urban Gardening, aber auch einen Innenhof, wo man sich austauschen kann. Gerade aktuell in der Zeit der Coronapandemie, werden noch viele Menschen sich fragen: Wie wollen wir eigentlich arbeiten?

Ich bin überzeugt davon, dass wir viele Räume hier schaffen können, wo man sich auch informell austauschen kann. Man kann kreativ sein.

Wir mussten leider während der Bauphase 4 Bäume fällen, planen aber 50 neue Bäume zu pflanzen. Es wird wirklich auch viel grüner hier und ich muss es als Projektleiter zwar sagen, aber mit der Wasserlage würde ich natürlich selber auch sehr gerne hier mein Büro haben.

Ihr bietet Möglichkeiten für ganz viele verschiedenen Mieterprofile. War das auch dein Wunsch, dass hier so ein heterogenes, inspirierendes Umfeld für alle entsteht?

Total. Das BERLIN DECKS wurde von dem Berliner-Hinterhofkiez-Gedanken geprägt, weil wir sehen, dass wir durch die Zentralität und das Thema Industriegebiet die Möglichkeit haben, Nutzungen zusammenzuführen, die es auf diese Weise auch früher gab.

Früher war es ja ganz natürlich, dass man im Erdgeschoss eine Werkstatt mit Produktion und oben Wohnungen hatte. Jetzt steht hier nicht Wohnen, aber Wohnen gibt es ja direkt in der Nachbarschaft.

Natürlich ist der persönliche Wunsch, dass es ein sehr bunter Campus wird mit unterschiedlichsten Nutzungen und wenn man sich austauscht auch neue Themen entstehen.

Was es letztendlich wird, müssen wir schauen, aber der Wunsch ist, dass es ein sehr buntes Quartier wird, in dem wir auch Flächen vorsehen für Kitas, für die Gastronomie aber auch für kleine Handwerkerhöfe wo wir sagen: Das Quartier soll auch abends noch leben. Allein auch durch die Innenstadtnähe und die unterschiedlichsten Wertigkeiten bei einer Produktionswertschöpfung. Es sollen sowohl die Mieter vom High End Büro als auch von der Malerwerkstatt ein Zuhause finden, sich alle wohlfühlen und damit das Miteinander stärken.

Das Interview führte Svea Fina.

„Eine lebenswerte Zukunft für alle braucht Menschen, die diese gemeinsam erschaffen. BERLIN DECKS ist ein Ort für diese Zukunft: Ein Ort für Wachstum und Nachhaltigkeit, für Innovationen und Integration, für Wirtschaft und Nachbarschaft.